JA zu einem lebenswerten Linz


Herzlich willkommen auf der Website der Volksbefragung zur A26-Bahnhofsautobahn in Linz!

Mittels einer Volksbefragung möchten wir alle Linzer:innen fragen, ob dieses Autobahnprojekt in
Zeiten des massiven Klimawandels wirklich gewollt ist. Wir sind schon mehr als 4.000, sei auch du
dabei!

Was die ASFINAG den Bürger:innen bislang verschweigt:

  • Der Tunnel durch den Frein- & Froschberg wird noch gar nicht gebaut, Baustart ist erst Herbst 2024, der Bau ist noch zu stoppen! Derzeit werden nur die Tunnelzufahrten für die neue Donaubrücke gebaut. Diese Brücke kann dazu dienen, die Nibelungenbrücke und das Urfahrer Zentrum zu entlasten. Würde aber die A26-Bahnhofsautobahn durch den Freinberg gebaut, dann kommt es zu einer enormen Zunahme des Autoverkehrs.

  • Die ASFINAG selbst prognostiziert einen Zuwachs von zusätzlich 30.000 Autofahrten täglich nach Fertigstellung der A26-Bahnhofsautobahn. Wenn aber Linz die Klimaziele im Verkehr erreichen will, brauchen wir bis 2030 aber 150.000 Autofahrten täglich weniger!

  • Zusätzlicher Autoverkehr bedeuten einen Angriff auf unsere Gesundheit und Lebensqualität. Durch einen 15 Meter hohen Abgasschlot auf Höhe des alten Postverteilzentrums werden die Tunnelabgase direkt in die Innenstadt getragen, es entstehen unzumutbare Abgasemission für tausende Linzer Haushalte, inklusive der neu geplanten „Postcity“ (mit 11 Hochhäusern direkt an Tunnelausgang geplant)

  • Die A26-Bahnhofsautobahn belastet unser Klima nicht nur durch das Anfeuern des Autoverkehrs. Auch beim Bau und im laufenden Betrieb würde enorm viel Energie verschleudert. Allein der Betrieb des Tunnels (Beleuchtung, Entlüftung) verschlingt den Stromverbrauch einer Kleinstadt.

  • Das Bahnhofsgebiet würde zu einer Verkehrshölle werden – mit Auswirkungen auf BewohnerInnen im Linzer Stadtzentrum und am Freinberg/Froschberg. Ein großer Teil des alten Baumbestandes des Bergschlösslpark droht zerstört zu werden, weil aufgrund der Beschaffenheit des Bodens (Lehm) in offener Baugrube gebaut werden müsste. Eine siebenjährige Megabaustelle (2024 bis 2031) stellt eine enorme Belastung für die BewohnerInnen und für die Statik der Häuser dar (Explosionserschütterungen).

  • Seit den ersten Planungen haben sich die Kosten für die A26 verdreifacht und liegen derzeit offiziell bei 743 Millionen Euro. Angesichts der rasch steigenden Kosten kann wohl mit einem Überschreiten der Milliardengrenze gerechnet werden. Dieses Geld fehlt uns beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der umweltfreundlichen Mobilität.

  • Da sich die Stadt Linz mit 5% an den Kosten der A26 beteiligt, würde dadurch aus das Linzer Stadtbudget enorm belastet. Dieses Geld fehlt nicht zuletzt im Linzer Sozial- und Umweltbudget.

Wir möchten ein zukunftsfittes, klimafreundliches, lebenswertes Linz.
DARUM ist es wichtig, dass auch Du unterschreibst!


Für uns ist klar: Wir wollen eine Verkehrswende statt einer Verkehrshölle! Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass die Stadt Linz in solche Autobahnprojekte keine Zuzahlungen und Beihilfen investiert. Stattdessen sollen die Mittel für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um eine Jahrhundertentscheidung!

Hier findest Du Näheres zu unseren Argumenten. Wir freuen uns besonders, wenn Du unser Anliegen unterstützt oder Dich selbst in die Arbeit der Verkehrswende jetzt! einbringen und mitmachen möchtest.

Bei Fragen und Anregungen kontaktiere uns gerne.